WIssenswertes über Honig
Der griechische Honig und die Bienenzucht sind weltweit bekannt für einen traditionellen Süßstoff, den die Griechen seit der Antike verwenden. Die Nahrhaftig- und Natürlichkeit, die mit zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien gefüllt ist, machen diesen Honig einzigartig.
Die Vielfalt der griechischen Flora, die man so auf der Welt nicht findet, trägt in Kombination mit der ägäischen Sommersonne zur Erzeugung dieses goldenen Nektars bei. Kein anderes Land hat mehr Bienenstöcke als Griechenland.
Echter Honig enthält antibakterielle, antivirale und antimykotische Substanzen und wird zur Behandlung von Halsschmerzen und Husten, leichten Verbrennungen, Verletzungen und anderen bakteriellen Infektionen eingesetzt. Studien zeichen, dass Honig eines der am einfachsten zu verdauenden Nahrungsmittel ist und für seine krebsbekämpfenden Eigenschaften zur Vorbeugung von Osteoporose beiträgt.
Grundtypen von griechischem Honig
Thymianhonig: Thymianhonig ist der am meisten verehrte griechische Honig, hauptsächlich weil Thymian-gefütterte Bienen weniger Honig produzieren, wodurch er seltener und teurer wird. Thymianhonig ist hell, hat ein intensives Kräuteraroma und neigt je nach Lagerbedingungen und Temperatur nach 6 bis 18 Monaten zur Kristallisation. Im Frühling, wenn der Thymian blüht, stammen die berühmtesten Arten aus Kreta und Kythera.
Pinienhonig: Etwa 65 % des gesamten griechischen Honigs ist Pinienhonig. Seine Mahagonifarbe hebt seinen reichen Mineralgehalt hervor, der Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Natrium einschließt. Es kristallisiert nicht leicht. Pinienhonig hat den höchsten Anteil an Antioxidantien aller griechischen Honigsorten.
Blütenhonig: Von wilden Blumen und Orangenblüten hat Blütenhonig ein delikates Aroma, das zarter ist als andere Honigsorten. Es kann leichter kristallisieren.
Kastanienhonig: Mit einem sehr unterschiedlichen Typ und einer sehr schwachen, angenehmen Bitterkeit ist der Kastanienhonig bekannt als eine der seltensten griechischen Sorten.
Tannenhonig: Der einzige Honig aus Griechenland, produziert im peloponnesischen Vytina. Er gilt als einer der seltensten und besten Honige des Landes und kristallisiert fast nie.
Kristallisiert wirklich jeder Honig?
In Supermärkten ist Honig erhältlich, der so gut wie niemals kristallisiert und flüssig bleibt. Dies ist dann ein Anzeichen dafür, dass der Honig hohen Temperaturen ausgesetzt war und nicht mehr naturbelassen ist. Das ist vor allem bei eigentlich schnell kristallisierenden Honigsorten der Fall. Ein Ausbleiben der Kristallisation deutet also auf eine mangelnde Qualität hin. Denn höhere Temperaturen zerstören wertvolle Inhaltsstoffe des Honigs, worunter auch der Geschmack leidet.
Ist kristallisierter Honig minderwertig?
Kristallisierter Honig ist keinesfalls minderwertig. Im Gegenteil: Wenn ein Honig kristallisiert, zeugt das von dessen Naturbelassenheit. Das ist wiederum ein Zeichen von Qualität. Kristallisierter Honig ist dementsprechend auch nicht verdorben. Er kann ganz normal gegessen werden. Nur wenn sich durch die Kristallisation zwei Phasen bilden, können sich in der flüssigeren Phase durch den höheren Wassergehalt Hefen vermehren und zur Gärung des Honigs dieser Phase führen.
Lässt sich fester Honig wieder verflüssigen?
Es ist möglich, festen Honig durch Wärme wieder flüssiger zu machen. Die Temperatur sollte dabei unter 40 °C liegen, um Inhaltsstoffen des Honigs nicht zu schaden. Eine geeignete und schonende Methode ist die Verflüssigung von Honig im Wasserbad.
Dazu erhitzen Sie etwas Wasser in einem Topf auf dem Herd, das aber nicht kochen darf. Stellen sie nun einfach das Glas Honig in das Wasserbad, bis der Honig die gewünschte Konsistenz aufweist.
Weniger ratsam ist es, die Mikrowelle zum Verflüssigen von Honig zu verwenden. Zu schnell ist eine zu hohe Temperatur erreicht, die Inhaltsstoffe des Honigs zerstört.